Johannes Drerup

  • This volume contributes to the ongoing interdisciplinary controversies about the moral, legal and political status of children and childhood. It comprises essays by scholars from different disciplinary backgrounds on diverse theoretical problems and public policy controversies that bear upon different facets of the life of children in contemporary liberal democracies. The book is divided into three major parts that are each organized around a common general theme. The first part ("Children and Childhood: Autonomy, Well-Being and Paternalism") focusses on key concepts of an ethics of childhood. Part two ("Justice for Children") contains chapters that are concerned with the topics of justice for children and justice during childhood. The third part ("The Politics of Childhood") deals with issues that concern the importance of `childhood´ as a historically contingent political category and its relevance for the justification and practical design of political processes and institutions that affect children and families.    

  • Zu den wichtigen sozialen Einflussgrßen, die nicht nur die Konstruktion, sondern auch die Realität und Praxis institutionalisierter Kindheit(en) mitbestimmen, gehren, so der Ausgangspunkt und der Gegenstand dieses Bandes, technologische Entwicklungen und die Anwendung und Nutzung von Techniken in der Kindheit für und durch Kinder. Technische Arrangements und Praktiken sind während der Kindheit omnipräsent. In diesem Band werden systematische ethische und erziehungs-, bildungs- und kindheitsphilosophische Fragen diskutiert, die sich im Umgang mit neuen Technologien und Techniken stellen. Hierzu zählen z.B. Fragen der folgenden Art: Wie sind (Neben-)Folgen der Einführung von AI-Systemen in Unterricht und Schule zu verstehen und zu bewerten? Dürfen Eltern die Fotos ihrer Kinder auf Facebook teilen? Welche Mglichkeiten und Fallstricke bietet die Nutzung von Robotern in pädagogischen Kontexten? Welche Rolle spielen neue Technologien bei der Gestaltung des Generationenverhältnisses und für technisch vermittelte und realisierte Regime der Kindheit?

  • Was macht ein Kind zu einem Kind? Sind Kinder ihren Eltern zur Dankbarkeit verpflichtet? Ist die Schulpflicht eine legitime staatliche Vorgabe? Gibt es ein Recht darauf, Kinder zu haben? Das Handbuch liefert einen systematischen Überblick über die zentralen Konzepte und Theorien sowie die wichtigsten Diskussionsfelder der Philosophie der Kindheit. Zur Debatte stehen neben dem moralischen, rechtlichen und politischen Status von Kindern auch Fragen nach dem instrumentellen oder intrinsischen Wert der Kindheit sowie nach historischen Veränderungen im gesellschaftlichen Umgang mit Kindern.

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